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DER STANDARD-KOMMENTAR "Feuerprobe für die Eurozone" von Eric Frey 29.03.2012 - 18:21: Der Kampf um die wirtschaftliche Zukunft der Eurozone ist in eine neue, entscheidende Phase getreten. Die Regierungen der beiden größten Schuldnerstaaten Italien und Spanien haben sich neben der mühsamen Sanierung des Staatshaushalts nun auch der Liberalisierung des Arbeitsmarktes angenommen - und damit die bisher schärfsten Gegenreaktionen hervorgerufen. Die Gewerkschaften in beiden Ländern laufen Sturm gegen die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes, was angesichts der hohen Arbeitslosigkeit nicht überrascht. Aber dabei ist es gerade die katastrophale Lage am...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
DER STANDARD - Kommentar "EU-Gelder zur Krisenbewältigung" von Johanna Ruzicka 04.03.2012 - 19:21: Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt die derzeitige Ausrichtung der großen EU-Fördertöpfe immer weniger adäquat. Schon jetzt monieren Brüsseler Agrarverwalter unter der Hand, dass es genau die Länder durchbeutelt, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten besonders viel vom EU-Regionalgel_derkuchen bekommen haben: Griechenland, Spanien, Portugal und auch Irland, das aber auf dem besten Weg raus aus der Misere ist. Brüsseler Regionalpolitiker wiederum verweisen, ohne dass sie zitiert werden wollen, auf die üppigen EU-Agrarfördertöpfe. Diese Mittel seien viel zu...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
DER STANDARD-KOMMENTAR ""Europa braucht Griechenland von Thomas Mayer 09.02.2012 - 19:18: Spar- und Sanierungspaket, vor allem Vereinbarungen zu einem Schuldennachlass durch private Gläubiger, welche Premierminister Lukas Papademos in Athen präsentiert hat, sind beachtlich. Das Taktieren der Parteichefs um Kürzungen von staatlichen Zusatzpensionen bis zur letzten Minute kann daran nichts ändern, auch wenn es dabei um "nur" 300 Millionen Euro ging - geradezu läppisch angesichts dutzender fehlender Milliarden im Haushalt. Aber Politiker oder Gewerkschaftsfunktionäre müssen eben immer auch auf Wahltermine schielen. Das ist in Österreich nicht anders, wo das...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
"DER STANDARD"-Kommentar: "Regierung in der Eurokrise" von Andreas Schnauder 24.01.2012 - 19:16: Für künftige Entscheidungen sind Aussagen von Maria Fekter ein ausgezeichneter Gradmesser. Meistens passiert das Gegenteil dessen, was die Finanzministerin ankündigt. Das war bei der Schuldenbremse, die sie nicht für nötig hielt, ebenso der Fall wie beim Schuldenschnitt Griechenlands, der "überhaupt nichts bringt". Die Aufstockung des Eurorettungsfonds hat die Ressortchefin im Vorjahr ins Parlament gebracht, nachdem sie eine Erhöhung der Mittel mehrmals in Abrede gestellt hatte. Am Dienstag hat Österreich seinen Kurs neuerlich geändert. Fekter hält eine neuerliche...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
"DER STANDARD"-Kommentar: "Abtauchen und ignorieren" von Alexandra Föderl-Schmid 16.01.2012 - 19:32: Wo ist der Kanzler? Seit Freitag ist er abgetaucht. Es gibt nur eine schriftliche Erklärung von Werner Faymann und Michael Spindelegger zur Herabstufung der Bonität durch Standard & Poor's, in der beide betonen, dass dieser Schritt "unverständlich" sei. Wer erwartet hatte, der Regierungschef werde am Montag nach dem Treffen mit Vertretern von Nationalbank und Finanzmarktaufsicht eine Erklärung oder gar Beschlüsse verkünden, wurde eines Besseren belehrt: Der Kanzler schickte, wieder einmal, Ewald Nowotny vor, der sich offenbar als Krisenerklärer in die Parteipflicht...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
DER STANDARD-Kommentar "Klüger sparen" von Eric Frey 15.01.2012 - 19:42: Die Herabstufung Österreichs durch die Ratingagentur Standard & Poor\x{2588}s ist weder eine nationale Katastrophe noch ein Grund für einen radikalen Kurswechsel. Die Finanzmärkte haben schon seit Wochen den österreichischen Staatspapieren die Top-Bonität entzogen, indem sie höhere Renditen verlangten. Aber der Hauptgrund dafür ist das wirtschaftliche Umfeld, in dem Österreich liegt: Ungarn im Osten, Italien im Süden und rundherum die krisengeschüttelte Eurozone. Daran kann keine Bundesregierung etwas ändern. Allerdings steckt in der neuen Bewertung von S&P auch...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
DER STANDARD-Kommentar "Das Risiko ist gestiegen" 18.12.2011 - 19:08: Eine "extrem starke Fähigkeit, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen" verlangen die Ratingagenturen, wenn sie einem Schuldner das begehrte Triple-A-Rating verleihen. Das Risiko eines auch nur teilweisen Zahlungsausfalls muss verschwindend klein sein. Eigentlich ist es ein Wunder, dass überhaupt noch EU-Staaten über diese Bonität verfügen. Die Pleite eines der letzten Triple-A-Länder ist zwar unwahrscheinlich, aber wenn man das schlimmste Szenario für das kommende Jahr - Kollaps der Eurozone, tiefe Rezession, Bankenkrise - durchspielt, ist sie nicht mehr völlig...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
"DER STANDARD"-Kommentar: "Die Zeit der Predigten ist vorbei" von Eric Frey 04.12.2011 - 19:15: Eltern sind mit dem Problem gut vertraut: Wenn Kinder aus eigenem Verschulden in Schwierigkeiten geraten, soll man schimpfen oder helfen? Wohl stehen Eltern bei echten Gefahren ihren Sprösslingen bei, aber meist wollen sie auch, dass diese etwas daraus lernen und sich nicht daran gewöhnen, dass andere ihnen aus der Patsche helfen. Es ist dieses Dilemma, das den monatelangen Schlingerkurs der deutsche Regierung in der Eurokrise erklärt. Angela Merkel spielt die strenge Mutti, die ihren ungehorsamen Kindern in Südeuropa endlich gutes Benehmen beibringen will. Und das mit...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
"DER STANDARD"-Kommentar: "Montis Chance und Draghis Stunde" von Eric Frey 13.11.2011 - 19:05: Der Rücktritt Silvio Berlusconis nach dem Beschluss des Sparpakets war die seit langem erste gute Nachricht für die krisengeschüttelte Eurozone. Zwar kann auch der designierte Premier Mario Monti nicht viel tun, um die Grundübel der italienischen Wirtschaft - hohe Schulden, wenig Wachstum - rasch zu beseitigen. Aber Berlusconis skandalöse und inkompetente Führung hat jenen Vertrauensverlust in den Finanzmärkten verursacht, der die Zinsen von italienischen Staatsanleihen zuletzt auf über sieben Prozent getrieben und das Land dadurch an den Rand des Staatsbankrott geführt...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
DER STANDARD-KOMMENTAR "Letzter Strohhalm Währungsfonds" von Andreas Schnauder 08.11.2011 - 19:37: Zwei Denkschulen konkurrieren derzeit unter Ökonomen und Wirtschaftspolitikern: Die einen meinen, die Eurozone müsse das komplette Waffenarsenal mobilisieren, um den Angriff der Finanzmärkte auf angeschlagene Staaten abzuwehren. Andere wiederum plädieren dafür, dass jedes Land seine Hausaufgaben erledigt, dann werde auch die ersehnte Beruhigung einkehren; sollte das nicht funktionieren, dann muss der Austritt aus der Eurozone erfolgen. Beide Varianten haben einiges für sich. Das Problem der Währungsunion ist, dass sie sich zu keiner durchringen kann und daher ihre...zur vollständigen MeldungWirtschaftspolitik
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